Workshoport
In der Wahl des Ortes hat man bei einem Workshop viele flexible Optionen. Mensch kann einen Workshop online machen (zum Beispiel auf Jitsi) oder du findest einen Ort dafür. Vielleicht lässt sich der Workshop sogar draußen veranstalten. Generell sind Orte für leise Nutzung, wie so einen Workshop, etwas einfacher zu finden.
Workshopvorbereitung
Such dir einen Themenbereich aus, den du gut kennst. Mensch muss kein*e Expert*in sein, um einen Workshop zu machen, sollte jedoch über sein eigenes Wissensniveau und über die Komplexität des Workshops transparent bleiben. Es ist wie ein Referat, das für die Schule vorzubereiten ist. Man arbeitet sich in ein Thema rein und versucht dann, es so auseinanderzunehmen, dass einem Leute, die sich damit doch nicht auskennen, gut folgen können. Dabei helfen visuelle Medien, zum Beispiel Präsentationen oder Poster, damit man als Teilnehmende besser mitkommt.
Falls du selbst den Workshop nicht geben möchtest, kannst du ihn trotzdem mitorganisieren. Behalte dann im Blick, ob du es schaffst, der*dem Workshopleiter*in ein Gehalt oder eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.
Workshopstruktur auflockern
Damit der Workshop spannend bleibt, bietet es sich an, ein Hilfsmittel zu benutzen, zum Beispiel eine PowerPoint-Präsentation. Mensch kann auch die Struktur ein bisschen auflockern, indem als große Gruppe Praxisversuche gemacht werden, die Gruppe sich teilt und den Untergruppen Gruppenaufgaben vergibt und Pausen einlegt. Bei einem guten Workshop fühlen sich die Teilnehmenden miteinander wohl und trauen sich, sich selbst einzubringen. Wenn Teilnehmende stören oder sich über andere lustig machen, ist es deine Aufgabe, die Situation zu moderieren und gegebenenfalls jemanden auszuschließen.
Anmeldung
Da manche Workshops besser in einer kleinen Gruppe funktionieren, ist es sinnvoll, wenn sich Teilnehmende vorab anmelden und die Anmeldungen eingeschränkt werden. Dann kannst du entscheiden, wie viele Menschen kommen können. Oft gibt es jedoch eine Fehlquote von 10-20 %, daher werden bei manchen Workshops mehr Anmeldungen möglich, als es tatsächlich Plätze gibt, oder es gibt eine Warteliste, falls sich jemand spontan wieder abmeldet.
Mobi
Für deinen Workshop brauchst du Werbung. Zum Beispiel als Plakat, als Post auf Social-Media oder in Gruppen oder auf einem Webkalender. Darauf sollte der Ort des Workshops stehen, aber auch, ob Leute sich anmelden sollen und ob es wenige Plätze gibt.
Workshops, die Materialien brauchen, aber selbst kostenfrei bleiben sollen, brauchen finanzielle Unterstützung. Das können Stoffe und Fäden sein für einen Nähworkshop, technische Komponenten für einen IT-Workshop oder alles Mögliche, was man nicht unbedingt zu Hause in großer Menge rumliegen hat. Es gibt verschiedene Orte, die man für eine Finanzierung anfragen kann, falls du die Kosten nicht allein tragen kannst oder möchtest.
Finanzierungen kann man auch im eigenen Kiez anfragen: beim Kiezfonds. Die unterstützen freiwillige Projekte mit Vorteilen für die Gemeinschaft. Hier einmal der Link zu dem in Kreuzberg/Friedrichshain. Je nach Kiez ist der Kiezfonds etwas anders aufgestellt und beworben.
Zu guter Letzt empfiehlt es sich, ein Handout und eine Feedbackmöglichkeit für die Teilnehmenden anzubieten. Dann kannst du gucken, was gut und was weniger gut lief, und es nächstes Mal besser machen.